Neubau einer Mensa der Martin-Luther-Universität auf dem Campus Heide Süd
Unter großer Teilnahme der Öffentlichkeit fand am 28.02.2011 das Richtfest für den Neubau unserer Mensa in Halle an der Saale statt.
Auszug aus der Projektbeschreibung:
Für die Mensa wird ein quadratischer zweigeschossige Baukörper vorgeschlagen, der durch die optische Geschoßteilung hohe Signifikanz erhält und aufgrund des sehr günstigen Faktors von Außenwand- zu Nutzfläche wirtschaftliche Erstellungs- und Baunnutzungskosten verspricht.
Die Vorgabe, die einzelnen Nutzungsbereiche Mensa, Cafébar und Abendgaststätte mit individuellen Aufenthaltsqualitäten auszustatten möchten wir mit der Frage nach dem geeigneten Raum kombinieren. Die Atmosphäre von individueller Aufenthaltsqualität für jeden Tisch und Bereich innerhalb eines Großraums findet sich im Bereich der Gastronomie überzeugend in den Ratskellern und Kneipen in historischen Gewölben. Diese Typologie aus individuellen Raumkompartimenten, die sich zu einem gestalterischen Ganzen addieren wird im vorliegenden Entwurf in eine moderne Lösung übersetzt. Wie schon bei den Gewölbekellern übernehmen die raumbildenden Elemente gleichzeitig die Statik des Gebäudes.
Wandgrafik c/o www.22quadrat.com
Innenstadtentwicklung Neumarkt Emmerich
am 23.03.2011 um 18.00 Uhr
PAN Kunstforum Niederrhein e.V.
Agnetenstraße 2
46446 Emmerich
Der Neumarkt zählt zu den wichtigsten innerstädtischen Entwicklungsgebieten der Stadt Emmerich am Rhein. Gemeinsam mit dem Projektentwickler Welasa GmbH und dem Investor Schoofs Immobilien GmbH hat die gernot schulz : architektur GmbH ein Konzept entwickelt, welches großflächigen Einzelhandel im Erdgeschoss mit einer attraktiven innerstädtischen Wohnnutzung in den Obergeschossen kombiniert. Das angedachte Wohnungsspektrum reicht von Reihenhaustypen für junge Familien über seniorengerechtes und betreutes Wohnen bis hin zur Maisonettewohnung unter der gestaltprägenden Dachlandschaft. Ebenfalls wird eine Begegnungsstätte der örtlichen Caritas integriert.
Der Baukörper erstreckt sich erdgeschossig über eine Fläche von ca. 4400qm, das darüberliegende Dach dient als begrüntes Plateau, auf dem die Wohnungnen private Gärten erhalten. Das Gebäude harmoniert mit seinen Dachformen mit der gewachsenen Stadtsilhouette.
Die Größe des neu entstehenden Platzes für den Neumarkt fügt sich in die Raumfolgen Emmericher Straßen und Plätze ein und bildet in Zukunft das Gelenk zwischen den Haupteinkaufstraßen Kaßstraße und Steinstraße.
In einer weiteren Baumaßnahme ist eine bauliche Anbindung an die Kaßstraße projektiert. Hier entstehen neben einer großzügigen Passage weitere Flächen für den Einzelhandel.
Modellbau c/o www.modellwerkstatt.com
Realisierungswettbewerb für einen Büroneubau in der Konsul-Smidt-Straße, Bremen Überseestadt
Konzept
Es wird ein U-förmiges Gebäude als 4-geschossige Kubatur vorgeschlagen. Rückwärtig ergänzt ein eingeschossiger Riegel die Grundform zu einem Quadrat und schließt den Hof zu den Nachbarn ab. Es entsteht somit ein geschützter Hofraum mit angenehmer Proportion (Höhe zu Breite = Goldener Schnitt). Die von den zukünftigen Nachbarn ggf. als störend empfundenen Nutzungen und Bespielungen des Hofes werden durch die allseitige Schließung desselben auf ein Minimum beschränkt. Zudem ermöglicht die Gebäudeform eine hervorragende Sicherung für die derzeit angestrebte Nutzung ohne dass das Grundstück zusätzlich eingefriedet oder eingezäunt werden muss.
Es wird die Ebenerdigkeit des Erdgeschosses zum Terrain vorgeschlagen, um auch eine gewerbliche Nutzung des Parterres zu ermöglichen. Dann wäre sogar eine Gastronomie entlang der Konsul-Smidt-Straße denkbar, welche den Innenhof zusätzlich bespielt.
Modellbau c/o www.modellwerkstatt.com
Neugestaltung des Nelson-Mandela-Platz in Nürnberg
in Zusammenarbeit mit club L94 Landschaftsarchitekten
Konzept
Die nördliche Platzkante wird über eine Bahn begleitende Architektur homogenisiert. Das zweigeschossige Volumen hält die Lärmemissionen der dahinter liegenden Bahnsteige zurück. Ein Filter aus Bäumen führt die Struktur des Südstadtparkes weiter und bildet mit seinen Kronenvolumen eine neue lichte Raumkante an der Nordseite des Platzes aus.
Zwischen der neuen Architektur und der Straße „Hinterm Bahnhof” wird eine offene Flanierzone ausgebildet. Gastronomische Einrichtungen werden die Sonnenseite des Platzes im Schatten der Bäume mit Bestuhlung beleben. Die Zugänge zum Bahnhof bleiben frei von Bäumen und werden dadurch deutlich abgebildet. Der östliche Teil des Nelson Mandela Platzes wird in Anlehnung an die historische Situation als grünes Volumen ausgebildet, welches an der Pillenreuther Straße einen offenen Platz vor dem südlichen Haupteingang des Bahnhofes formuliert. Ein mit Bäumen hergerichtet grüner Freiraum wird dem Quartier als Erholungsraum zur Verfügung stehen. Der offene Platz an der Pillenreuther Straße wird im Süden vom Hotel und der Restauration begrenzt und bespielt. In Anlehnung an die ehemaligen Wäschereien der mittelalterlichen Dörfer Tafelhof und Galgenhof entlang des Fischbaches werden Wasserobjekte, die formal an die alten Zuber erinnern, auf dem Platz positioniert. Das Thema des `Wäsche waschen` wird über unterschiedliche Wasserzustände interpretiert. Ein überlaufender Zuber, ein brodelnder Zuber
und ein dampfender Zuber werden für die Besucher als erlebbares Wasserspiel bereit gehalten. Im Winter können die abgedeckten Wäscherinnen-Brunnen als Sitzobjekte genutzt werden. Die Laufbeziehungen von der Straßenbahn in das Quartier oder in den Bahnhof werden über die offene Platzfläche Barriere frei abgewickelt. Die Qualität des neuen Nelson Mandel Platzes wird sich aus der Bipolarität des offenen Stadtplatzes und des grünen Quartiersparks entwickeln.
Bürohochhaus Contrescarpe 72 in Bremen
Am 01.12.2010 erfolgte der Baustart für die Sanierungsmaßnahmen am Bürohochhaus Contrescarpe 72, dem ehemaligen Siemenshochhaus in unmittelbarer Nähe zum Bremer Hauptbahnhof. Gemeinsam mit dem Generalplaner Feimann Engineering zeichnen wir verantwortlich für die energetische Fassadensasnierung, sowie die technische Instandsetzung des Gebäudes.
Die zu sanierenden Fassadenflächen umfassen etwa 5400qm, die Ausführung erfolgt in Elementbauweise.