Im Rahmen der Werkvorträge der Experten des Gestaltungsforums der Stadt Leipzig
am 27.11.2009 um 18:30 Uhr
HTWK Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Lipsius-Bau, Raum Li 110
Karl-Liebknecht-Straße 145
04277 Leipzig
am 26.10.2009 konnten die Schüler der offenen Ganztagsschule an der Cäsarstraße ihre neuen Unterrichtsräume beziehen.
Fotographie c/o Rainer Mader
Fotographien c/o Rainer Mader
Wohnbebauung - Quartier Stadtwerder in Bremen
Leitbild der maritimen Siedlung
Aus der Analyse des Ortes und der Aufgabe ergeben sich für uns folgende Ziele:
Schaffung möglichst kleiner individueller Hausgemeinschaften mit ablesbarer Identität bei gleichzeitiger Zugehörigkeit zu einer Gestaltungsfamilie. Vorbild hierfür sind homogene Siedlungsstrukturen wie Sie in Bremen vielfach aus verschiedenen Bauepochen zu finden sind.
Hohe Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Individualität der Grundrisse
Erarbeiten eines konzeptionellen nicht aufgesetzten Nachhaltigkeitskonzepts.
Erweiterungsbau für die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
Leitidee
Die herausragende Bedeutung der Bauten von Sep Ruf an der Bingstraße soll in seinem Habitus als Komposition im Wald erhalten und gepflegt werden. Der vorgeschlagene Erweiterungsbau komprimiert die Qualitäten des Ruf´schen Ensembles am westlichen Zugang zum Campus zu einer architektonischen Essenz aus großzügiger räumlicher Geste, intensiver Kommunikation, Einblicke in die Studienarbeit und architektonischer Eleganz.
Das Haus ist Studienwerkstatt. Öffentlichkeitsgenerator, Kommunikationsmittel und räumliche Bereicherung für die älteste Kunsthochschule im deutschsprachigen Raum.
Die große Kompaktheit des Gebäudes steht im Dialog mit der Komposition des Denkmalbestand, berücksichtigt in hohem Maße den erhaltenswerten Baumbestand und ist Grundlage für ein in Bau und Unterhalt wirtschaftliches und energetisch zukunftweisendes Gebäude.
Nach Abriss der Interimsbauten steht am südwestlichen Rand des Campus eine weitere Fläche zur Verfügung, wo die Erweiterungsfläche von 700qm (HNF) in einem zum Neubau verwandten Baukörper projektiert ist. Somit bleibt die große für die Wirkung des Ruf´schen Ensembles wichtige Grünfläche entlang der Bingstraße auch für die Zukunft gesichert.