Wettbewerb ‘bauliches Corporate Design der Goethe Institute weltweit’
in Zusammenarbeit mit 22quadrat, osnabrück
Leitideen
Ein einheitliches bauliches Corporate Design aller Goethe-Institute weltweit wird unter Maßgabe der folgenden Leitideen vorgeschlagen.
- Es wird keine bauliche Vereinheitlichung vorgeschlagen, was unter Berücksichtigung der Charaktere und Eigentumsverhältnisse der einzelnen Gebäude nicht möglich erscheint (ggf. Anforderungen oder Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, Denkmalauflagen, Kulturverträglichkeiten und Urheberrechten).
- Es wird vielmehr vorgeschlagen die Kerninhalte der täglichen Arbeit in den Goetheinstituten, das Vermitteln deutscher Sprache und Kultur durch Kommunikation in den Vordergrund des einheitlichen Erscheinungsbilds der Goethe-Institute zu stellen.
- Die Lösungen werden unter der Maßgabe entwickelt ortsungebunden und leicht umsetzbar zu sein. Dies berücksichtigt zum einen die o.a. Individualität der einzelnen Gebäude, bringt aber auch zum Ausdruck, dass die „Kunden“ der Goethe-Institute als moderne Nomaden das Leben aus dem Koffer als horizonterweiternden Lebensabschnitt gewählt haben.
gernot schulz : architktur baut neue Mensa auf dem Campus Heide Süd
zum Gebäude
Für die Mensa wird ein quadratischer zweigeschossige Baukörper vorgeschlagen, welcher durch die optische Geschoßteilung eine hohe Signifikanz erhält und aufgrund des sehr günstigen Faktors von Außenwand- zu Nutzfläche schon im Entwurf wirtschaftliche Erstellungs- und Baunnutzungskosten verspricht.
Für die Organisation der Küchenabläufe der Mensa wurden die positiven Erfahrungen des Studentenwerks mit der jüngsten Realisierung in Merseburg aufgegriffen und weitergedacht. Aufgrund des hohen Anteils an Convenience-Produkten in der zukünftigen Mensa können die Flächen im Küchenbereich sogar leicht reduziert werden. An die kreuzungsfreien Abläufe innerhalb der Mensa besteht jedoch gerade Aufgrund des täglichen Umschlags an Waren hohe Priorität. Zudem stellt der Wunsch nach Abtrennbarkeit von Mensa, Cafébar und Abendgaststätte eine hohe Anforderung an Funktionalität der Grundrisse und Wegeführung innerhalb des Gastbereiches dar. Im vorliegenden Entwurf ist es gelungen, sämtliche Funktionen über einen Eingang zu erschließen und die Anbindung an den Küchenbereich abgestimmt auf den individuellen Bedarf der einzelnen Einrichtungen zu organisieren.
Die Vorgabe, die einzelnen Nutzungsbereiche Mensa, Cafébar und Abendgaststätte mit individuellen Aufenthaltsqualitäten auszustatten möchten wir mit der Frage nach dem geeigneten Raum kombinieren. Die Atmosphäre von individueller Aufenthaltsqualität für jeden Tisch und Bereich innerhalb eines Großraums findet sich im Bereich der Gastronomie überzeugend in den Ratskellern und Kneipen in historischen Gewölben. Diese Typologie aus individuellen Raumkompartimenten, die sich zu einem gestalterischen Ganzen addieren wird im vorliegenden Entwurf in eine moderne Lösung übersetzt. Wie schon bei den Gewölbekellern übernehmen die raumbildenden Elemente gleichzeitig die Statik des Gebäudes. Unterstützendes Tages- und Kunstlicht setzt je nach Tageszeit und Nutzungsart die Raumsequenzen „in Szene“ und sorgt somit für die angemessene Stimmung in den Räumen.
Wettbewerb Grundschule Lünen-Süd
Leitgedanke
Das zur Verfügung stehende Baufeld wird durch das neu zu errichtende Ensemble aus Grundschule, offener Ganztagesbetreuung und sozial integrativem Zentrum gerahmt. Die bestehende Sporthalle wird in die neue Figur integriert und bildet mit den Neubauten eine campusartige Gesamtanlage, die mit einer umarmenden und schützenden Geste den zentralen Hof umschließt.
Über diesen Freiraum sind alle anliegenden Nutzungen mit einander verbunden. Ausserhalb der Schulzeiten bildet der Hof eine allen Bürgern offen stehende Freifläche - eine gemeinsame Mitte.
Entwurf für eine Villa im Bergischen Land vorgestellt
Das Gebäude liegt an einem nach Süden leicht abfallenden Gelände. Um eine großzügige Terrasse gruppieren sich im Erdgeschoss sämtliche Wohnnutzungen, geschosshohe Verglasungen lassen Sichtbeziehungen zwischen allen Räumen zu. Schlaf-, Bade-, Ankleide- und Kinderzimmer befinden sich im Obergeschoss und umschließen ein großzügiges Atrium.
Umbau und Neugestaltung von Büro- und Lagerflächen auf einem Werksgelände in Fähnrichstüttem
Im Februar 2009 stellte gernot schulz : architektur Pläne für den Umbau und die Neugestaltung von Büro und Lagerflächen für eine international operierende Firma im Bergischen Land vor.
Das im Laufe der Jahre durch zahlreiche Um-/An und Ausbauten sehr heterogen bebaute Werksgelände soll durch ein einheitliches Fassadenmaterial für Lager, wie auch Bürogebäude zu einer neuen Einheit zusammengefasst werden. Möglichst viel Tageslicht verspricht im Bürobau eine angenehme Arbeitsatmosphäre.